Umweltausschuss 3.3.2021

Mit FFP2-Masken, viel Abstand und Frischluft wurde die Frühlingsumweltausschusssitzung in der Mittelschule abgehalten.

Die Verkehrssituation für die Zufahrt zum Strandbad muss verbesset werden. Vorgeschlagene Maßnahmen dafür sind eine Optimierung der Beschilderung für den Hinweis zu Parkflächen und Straßenmarkierungen für den Bereich Strandbadstraße/Gartensiedlung um schnelles Durchfahren zu erschweren bzw. Fußgängerbereiche sichtbarer und sicherer zu gestalten.

Im Zuge der Umsetzung der Begleitmaßnahmen für die 30-km/h-Beschränkung in der Passauer Straße wird der Schutzweg entfernt da er im derzeitigen Zustand schon eher eine Gefahr darstellt.

Die bei der Nahwärmeanlage installierte „Kiss & Go Stelle“ für die SchülerInnen der Volks- und Mittelschule wird in der kommenden Bürgerinfo vorgestellt. Zusätzlich werden die Eltern gezielt über diese neue Möglichkeit informiert.

Auch heuer soll es eine Flurreinigungs- bzw. Müllsammelaktion geben. Diese wird in der Woche nach Ostern stattfinden. Es werden nicht nur Schulen und Vereine sondern jeder Einzelne aufgefordert daran teilzunehmen. Detaillierte Informationen können der kommenden Bürgerinfo entnommen werden.

Die Vorteile eines Beitritts der Gemeinde zum e5-Programm wurden diskutiert. Dieses Programm unterstützt Gemeinden bei einer nachhaltigen Klimaschutzarbeit.

Die Klimaschutzbeauftragten berichteten über die Anmeldemöglichkeit zum Projekt „Natur im Garten“ für die geförderte Gestaltung von mehr Blühflächen, kostenlosen Nachhaltigkeits-Online-Veranstaltungen für Unternehmer und Fördermöglichkeiten für Gemeinden, Betriebe und Private. In diesem Zusammenhang sei noch auf die Übersicht der Bundes-Umweltförderungen ab 1.1.2021 hingewiesen:
https://www.umweltfoerderung.at

Umweltausschuss 30.9.2020

Diese Umweltausschusssitzung hatte Mobilität als dominierendes Thema.

In diesem Sommer gab es häufig sehr prekäre Verkehrssituationen in ganz Mattsee. Insbesondere im Bereich des Strandbades und dessen Zu- und Abfahrtstraßen war die Überlastung groß und des öfteren die Lage gefährlich. Mögliche Auswege aus diesem Dilemma wurden andiskutiert und Ideen gesammelt. Sobald konkrete Lösungsvorschläge vorliegen werden wir darüber informieren.

Der von der ÖVP-Mattsee eingebrachte Antrag zur Stützung von SVV-„my-Regio-Jahreskarten“ wurde weiter besprochen. Damit soll ein Anreiz zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln geschaffen werden. Der Ausschuss hat sich schlussendlich auf eine kostengünstigere Kombi-Lösung geeinigt, welche bei der GV zur Abstimmung eingebracht wird. Der Vorschlag umfasst für nächstes Jahr die Anschaffung von drei my-Regio-Jahreskarten in unterschiedlichen Ausprägungen und stark vergünstigte Einzeltickets durch die Gemeinde, welche verliehen bzw. günstig verkauft werden sollen.

Die nötigen Begleitmaßnahmen zur örtlichen 30 km/h-Zone wurden besprochen und werden auch der GV übermittelt. Die Maßnahmen reichen von farblichen Abgrenzungen an den stark befahrenen Ortsteinfahrtstraßen bis hin zu Pflöcken an einigen gefährlichen Stellen an Nebenstraßen.

Die Klimaschutzbeauftragten präsentierten ihre Punkte zu den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungshinweis und Projektideen. In diesem Zusammenhang sei noch auf das klimafreundliche Wirtschaftsförderungsprojekt vom Land Salzburg für Gewerbetreibende hingewiesen:
Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung durch Impulsprogramm “Salzburg 2050”
https://www.salzburg.gv.at/themen/umwelt/salzburg2050/projekte-kooperationen/partnerbetriebe

Umweltausschuss 3.6.2020

In der ersten Umweltausschusssitzung 2020 war die Stimmung gut und sehr konstruktiv und produktiv. Der späte Termin war der Corona-Problematik geschuldet. Es folgt ein kurzer Überblick über die behandelten Themen.

Nach Erläuterungen durch einen Sachverständigen und reger Diskussion bezüglich möglicher Begleitmaßnahmen in 30 km/h-Zonen, konnten wir uns für 2 Straßen auf Markierungen für Mehrzweckstreifen einigen. Um die Situation in anderen Straßen besser beurteilen zu können, wird noch eine Vor-Ort-Begehung angestrebt.
Um die Verkehrssituation vor der Volksschule zu verbessern, wird eine „Kiss-and-Go“-Stelle bei der Nahwärme an der Köstendorfer Landesstraße angedacht.

Die Carsharing-Umfrage via Gemeindezeitung im Herbst hat ergeben, dass derzeit ein zu geringer Bedarf dafür vorhanden ist. Das Thema wird zur Zeit ruhend gelegt, aber weiter beobachtet.

Unser Vorschlag zur Förderung der „myRegio-Jahreskarten“ durch die Gemeinde wurde lebhaft diskutiert. Es wurden weitere Ideen eingebracht, wie der Anreiz, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, gesteigert werden kann. Zu diesem Thema wird nächstes Mal „weiterverhandelt“.

Aufgrund von Corona konnten die geplanten Klimaschutzaktionen „Müllsammeln“ und „Klimameilen sammeln“ leider nicht durchgeführt werden.

Es wird versucht eine Infoveranstaltung zu 5G-pro-contra zu organisieren.

Eine neuerliche Diskussion zum Silvesternacht-Feuerwerk war sehr kontrovers. Schlussendlich hat sich eine knappe Mehrheit dafür ausgesprochen den Bürgermeister zu bitten dieses Jahr keine Ausnahme für das Abschießen von Feuerwerken zu erteilen.

Umweltausschusssitzung vom 27.11.2019

Es wurden diverse Punkte zu den Themen Abfall, Mobilität, G5-Netz und Silvesterfeuerwerk behandelt.

Im Themenbereich Abfall wurde die Abfallabfuhrordnung für 2020 beschlossen. Es gab außerdem einen Vortrag von Hr. Daxecker vom „Regional Verband Salzburger Seenland“ mit interessanten Informationen zum Trennen von Kunststoffmüll incl. Ausblick auf mögliche Methoden zur Steuerung von Abfallvermeidung und zukünftige Maßnahmen beim Trennen von Kunststoffabfällen.
Besonders interessant war die Tatsache das Fleischabfälle nicht in der Restmüll-Tonne entsorgt werden dürfen weil dieses Abfälle nicht nachträglich aussortierbar sind und bei der Verbrennung des Restmülls durch Reduzierung der Temperatur Probleme bereiten – Fleischabfall gehört in die Biotonne.

Für weiterführende Informationen zum Thema Abfall können sich BürgerInnen an die Umwelt- und Abfallberatung des RVSS wenden. https://www.rvss.at/Umwelt-_und_Abfallberatung/Unser_Service

In Bezug auf Mobilität wurde nach einiger Diskussion als Begleitmaßnahme zur 30km/h-Zone die Aufstellung von Tempomessanzeigen beschlossen.
Carsharing in alternativen Ausprägungen und Möglichkeiten wurde vorgestellt und, aufgrund der derzeit noch nicht sehr großer Nachfrage, auf später vertagt.
Weiters gab es Berichte der Klimaschutzbeauftragten zu den letzten Aktionen (Pedibus, Wanderausstellung „Klimaladen“ und die #GEHwinn-Aktion in der Europäischen Mobilitätswoche).
Ein sehr interessanter Info-Beitrag über die Bürgerinitiative „Lebensraum Mattigtal“, die sich mit der  LKW-Mautflucht auf der L101 befasst, hat dieses Problematik wieder bewusst werden lassen.

Der Punkt „G5 Netz“ wurde aus Zeitmangel auf die nächste Sitzung verschoben.

Zum Silvesternacht Feuerwerk gab es die Diskussion, ob aus Klimaschutz-Gründen eine Bitte an den Bürgermeister herangetragen werden soll, zu Silvester 2019 keine Ausnahme für das Abschießen von Feuerwerken zu genehmigen. Nach einigem Für und Wider wurde beschlossen, heuer aufgrund der Kurzfristigkeit so zu verfahren wie bisher. Im nächsten Jahr soll schon sehr frühzeitig mit Diskussionen und Informationen zu diesem Thema begonnen werden.

Klimaladen

In den zwei Wochen vom 16. bis 27.9.2019 durften wir, die Klimaschutzbeauftragten (Barbara Mairer und Christine Schöchl), den „Klimaladen“ in der Neuen Mittelschule Mattsee installieren.

Der „Klimaladen – Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun“ ist eine Wanderausstellung, um SchülerInnen und andere Interessierte über Klimaauswirkungen unseres Konsums aufzuklären, Verantwortungsbewusstsein zu wecken und konkrete Anregungen für klimafreundlichen Konsum zu geben. 
Es werden die Themen Lebensmittel, Energie, Mode, Schreib- und Papierwaren, Handy   und Abfall behandelt. Dabei wird auf Kriterien für nachhaltigen Klimaschutz eingegangen: regional, saisonal, mehr pflanzliche Ernährung, biologisch/ökologisch, fairer Handel, wenig Abfall und verantwortungsvoller Umgang mit Energie.

In diesen zwei Wochen stand der Klimaladen den Schulen für eigenständiges Studium zur Verfügung und es wurden außerdem insgesamt sieben Klassen der Neuen Mittelschule und der Polytechnischen Schule und an einem Abend eine Gruppe von Erwachsenen mit Hilfe einer geschulten Vortragenden durch die Ausstellung geführt.

Es war sehr erfreulich zu sehen, dass die SchülerInnen mit großem Interesse und durchaus kritisch den Ausführungen folgten. Nach Rückmeldung der Schüler konnten sie einige neue Anregungen für die praktische Umsetzung zum Klimaschutz mitnehmen.

Pedibus

Wir, die Klimaschutzbeauftragten (Barbara Mairer und Christine Schöchl), haben einen Versuch gestartet das morgendliche, sehr starke PKW-Aufkommen vor der Volkschule Mattsee etwas zu reduzieren. Ein Anliegen war uns dabei

Dazu wurde von uns in der zweiten und dritten Schulwoche ein Zu-Fuß-Geh-Begleitservice für die SchülerInnen angeboten – der PEDIBUS.

An diesen Tagen sind mindestens 2 Erwachsene (einmal sogar mit Begleitung von 3 Polizisten) gemeinsam mit den Kindern vom Marktplatz Mattsee bis direkt vor die Volksschule gegangen. Die Route führte von der extra gekennzeichneten „Haltestelle“ des Pedibus durch die Weyerbucht zur Volksschule.

Wir haben in diesen beiden Wochen gesehen, dass es erfreulicherweise bereits sehr viele Kinder gibt, die gemeinsam mit Eltern oder in kleinen Gruppen den Schulweg zu Fuß zurücklegen. Und wir haben gelernt, dass es für das Bestreben noch mehr Kinder zu Fuß zur Schule zu bringen, den Pedibus vielleicht in Zukunft an mehreren Ausgangspunkten braucht.

#GEHwinn – Europäische Mobilitäswoche

Im Zuge der europäischen Mobilitäswoche(16. – 22. September) wurde von uns, den die Klimaschutzbeauftragten (Barbara Mairer und Christine Schöchl), die Aktion #GEHwinn gestartet.

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel, die BürgerInnen für saubere Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen. Dieses Jahr stand im Zeichen des zu-Fuß-gehens.

An der Aktion haben sich neben einigen Erwachsenen auch die Volksschule und die Neue Mittelschule beteiligt.  Es wurden insgesamt beachtliche 5.973.337 Schritte gesammelt.

Die Sieger (Einzelwertung und Klassen) dürfen sich über schöne Preise freuen.

Es wurden uns vom fahr(t)raum eine Ausfahrt mit eine Elektro-Oldtimer, ein E-Bike-Tag und eine Museumsführung gespendet. Weiters gibt es Mattsee-Zehner und Eisgutscheine.