Umweltausschusssitzung vom 27.11.2019

Es wurden diverse Punkte zu den Themen Abfall, Mobilität, G5-Netz und Silvesterfeuerwerk behandelt.

Im Themenbereich Abfall wurde die Abfallabfuhrordnung für 2020 beschlossen. Es gab außerdem einen Vortrag von Hr. Daxecker vom „Regional Verband Salzburger Seenland“ mit interessanten Informationen zum Trennen von Kunststoffmüll incl. Ausblick auf mögliche Methoden zur Steuerung von Abfallvermeidung und zukünftige Maßnahmen beim Trennen von Kunststoffabfällen.
Besonders interessant war die Tatsache das Fleischabfälle nicht in der Restmüll-Tonne entsorgt werden dürfen weil dieses Abfälle nicht nachträglich aussortierbar sind und bei der Verbrennung des Restmülls durch Reduzierung der Temperatur Probleme bereiten – Fleischabfall gehört in die Biotonne.

Für weiterführende Informationen zum Thema Abfall können sich BürgerInnen an die Umwelt- und Abfallberatung des RVSS wenden. https://www.rvss.at/Umwelt-_und_Abfallberatung/Unser_Service

In Bezug auf Mobilität wurde nach einiger Diskussion als Begleitmaßnahme zur 30km/h-Zone die Aufstellung von Tempomessanzeigen beschlossen.
Carsharing in alternativen Ausprägungen und Möglichkeiten wurde vorgestellt und, aufgrund der derzeit noch nicht sehr großer Nachfrage, auf später vertagt.
Weiters gab es Berichte der Klimaschutzbeauftragten zu den letzten Aktionen (Pedibus, Wanderausstellung „Klimaladen“ und die #GEHwinn-Aktion in der Europäischen Mobilitätswoche).
Ein sehr interessanter Info-Beitrag über die Bürgerinitiative „Lebensraum Mattigtal“, die sich mit der  LKW-Mautflucht auf der L101 befasst, hat dieses Problematik wieder bewusst werden lassen.

Der Punkt „G5 Netz“ wurde aus Zeitmangel auf die nächste Sitzung verschoben.

Zum Silvesternacht Feuerwerk gab es die Diskussion, ob aus Klimaschutz-Gründen eine Bitte an den Bürgermeister herangetragen werden soll, zu Silvester 2019 keine Ausnahme für das Abschießen von Feuerwerken zu genehmigen. Nach einigem Für und Wider wurde beschlossen, heuer aufgrund der Kurzfristigkeit so zu verfahren wie bisher. Im nächsten Jahr soll schon sehr frühzeitig mit Diskussionen und Informationen zu diesem Thema begonnen werden.